zur vorherigen Seite   zum Inhaltsverzeichnis   zur nächsten Seite

Antwort:

Im Quellprogramm, wo die Änderung leicht vorgenommen werden kann. Das geänderte Quellprogramm wird dann in ein neues ausführbares Programm übersetzt.

Programmübersetzung

Hier ist eine Abbildung, die zeigt was üblicherweise mit Programmen passiert, die in "C" geschrieben sind (mit Java ist es anders; das wird in den nächsten Kapiteln besprochen werden).

Hier ist ein Überblick was vor sich geht:

  1. Die Quelldatei wird mit einem Texteditor erstellt.
    • Sie enthält Instruktionen in einer höheren Sprache.
    • Sie enthält Bytes, die Character-Daten repräsentieren.
  2. Die Quelldatei wird auf der Festplatte aufbewahrt.
  3. Die Quelldatei kann nicht vom Prozessor ausgeführt werden.
  4. Ein Übersetzungsprogramm (Compiler) kann die Quelldatei in eine ausführbare Datei übersetzen.
    • Die Quelldatei bleibt unverändert; eine neue ausführbare Datei wurde erzeugt.
    • Ein Übersetzer wird für Programme verwendet, die in einer bestimmten höheren Sprache (wie C) geschrieben wurden, für einen bestimmten Prozessortyp (wie Pentium) bestimmt sind und nur unter einem bestimmten Betriebssystem (wie Windows) laufen.
  5. Die ausführbare Datei wird auf der Festplatte aufbewahrt.
  6. Um das Programm auszuführen, wird dem Betriebssystem mitgeteilt die ausführbare Datei in den Hauptspeicher zu kopieren und sie zu starten.

Das oben stehende gilt für die meisten Sprachen wie: Ada, Pascal, C, C++, FORTRAN und andere. Java fügt ein paar mehr Schritte hinzu, die in dem nächsten Kapitel behandelt werden.

FRAGE 10:

Angenommen Sie haben ein Quellprogramm in der Sprache C geschrieben. Sie kopieren das Quellprogramm auf die Festplatte eines Pentium-basierten Computers und kopieren es ebenfalls auf die Festplatte eines Motorola-basierten Computers. Was müssen Sie tun, damit beide Computer das Programm ausgeführen können?